Unsere Vereinsfläche am Hawerkamp

Raum für Skateboarding. Raum für Austausch. Raum für Stadt.

Mit der Vereinsfläche am Hawerkamp schafft der Münster Skateboarding e.V. einen neuen, innenstadtnahen Ort für Skateboarding in Münster.
Die Fläche entsteht aus der Szene heraus, wird unabhängig geplant und gemeinschaftlich gebaut – und versteht sich als sozialer, kultureller und sportlicher Raum für viele.

Skateboarding braucht erreichbare Orte

In Münster gibt es bislang keine innenstadtnahen Skateflächen. Bestehende Anlagen liegen überwiegend in peripheren Stadtteilen und sind für viele Menschen nur schwer erreichbar. Gleichzeitig ist Skateboarding eine niedrigschwellige, selbstorganisierte und generationenübergreifende Praxis, die vom urbanen Raum lebt.
Die Vereinsfläche am Hawerkamp schließt diese Lücke:
zentral gelegen, gut erreichbar und offen für Austausch – ein Ort, der Skateboarding sichtbar im Stadtraum verankert.

Eigenständig geplant, professionell umgesetzt

Die Fläche entsteht in DIY-Manier – das bedeutet:
Sie wird von Vereinsmitgliedern selbst geplant, gebaut und weiterentwickelt. Viele Beteiligte verfügen über langjährige Erfahrung in DIY-Projekten und arbeiten beruflich im Bereich Skateanlagenbau, Planung oder Bauausführung.
DIY steht hier nicht für Improvisation, sondern für:

  • bedarfsorientierte Planung aus Nutzer*innenperspektive
  • hohe Identifikation und Verantwortung
  • kosteneffiziente und nachhaltige Umsetzung
  • sukzessiven Ausbau statt einmaliger Großmaßnahme
  • Gebaut wird in Ortbetonbauweise nach geltender DIN-Norm (DIN EN 14974), mit fachlicher Anleitung und klaren Sicherheitsstandards.

Aufenthaltsqualität & sozialer Raum

Die Vereinsfläche ist bewusst nicht nur als reine Skateanlage gedacht. Neben der Skatefläche entsteht eine Aufenthaltsfläche, die Raum zum Verweilen, Zuschauen, Austauschen und Zusammenkommen bietet.
So entsteht ein Ort:

  • für unterschiedliche Altersgruppen
  • für Szenemitglieder und Interessierte
  • für Sport, Begegnung und kulturellen Austausch

Skateboarding wird hier als Teil eines lebendigen Stadtraums verstanden – offen, sichtbar und integriert.

Vereinsstruktur statt Grauzone

Die Fläche wird als Vereinsgelände betrieben.
Alle Nutzer*innen sind über die Vereinsmitgliedschaft versichert, sozial gestaffelte Beiträge sorgen für einen zzz

  • abschließbares Eingangstor
  • räumliche Begrenzung der Fläche
  • Lagercontainer für Material & Werkzeuge
  • perspektivisch: Strom-, Wasser- und Sanitäranschlüsse

Durch die enge Bindung der Nutzenden an die Fläche entsteht ein hohes Maß an Verantwortung, sozialer Kontrolle und Pflege – ein entscheidender Vorteil selbstverwalteter Projekte.

Ergänzung statt Ersatz

Die Vereinsfläche am Hawerkamp versteht sich ausdrücklich nicht als Ersatz für einen dauerhaft professionell gebauten, zentralen Skatepark in Münster.
Sie ist eine schnell realisierbare, kosteneffiziente und tragfähige Ergänzung, die zeigt, wie Skateboarding konstruktiv, verantwortungsvoll und im Dialog mit der Stadt entwickelt werden kann.
Das Projekt schafft:

  • Entlastung bestehender Anlagen
  • zusätzliche Angebote ohne hohe kommunale Kosten
  • Beteiligung, Eigenverantwortung und Engagement

Ausblick

Die Vereinsfläche am Hawerkamp ist ein Anfang.
Ein Ort, der wächst, sich verändert und von den Menschen lebt, die ihn nutzen. Sie steht für eine Vision von Stadt, in der Skateboarding nicht verdrängt, sondern mitgedacht wird.

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